Im Urlaub auf einer Südsee-Insel abtauchen
Es ist gar nicht mehr so einfach, den Alltag ganz hinter sich zu lassen. Technisches Gerät macht einen heute überall erreichbar und hält oft unfreiwillig in ständiger Bereitschaft.
Selbst wenn man endlich im Urlaub ist, muss man auch selber dafür bereit sein, sich nicht ständig mit Informationen aus der Heimat versorgen zu lassen. Taucher haben damit tendenziell weniger ein Problem. Vor allem dann nicht, wenn sie in eine Unterwasserwelt abtauchen können, in der Grenzen nicht zwischen Ländern oder Kontinenten gezogen werden.
Wer schon einmal tauchen war, wird die Mischung aus Neugier und Abgeschiedenheit gut kennen, die einen begleitet, wenn man eine fremde Welt erkundet. Hier unten gelten andere Regeln. Einzig das Tauchgerät und die automatisierten Sicherheitsabläufe wahren die Vorstellung, sich immer noch auf der Erde zu befinden. Am besten geht das natürlich im klaren, moderat warmen Wasser des Süd-Pazifik. Diese Welt ist eine Wasserwelt, die ihresgleichen sucht.
Selbst an Land ist der Bezug zum Wasser zwangsläufig. Man befindet sich inmitten eines Ozeans, während man in kurzen Shirts auf einer Promenade spazieren geht. Das Essen, die Menschen und das Land selber sagen einem, dass dies alles eine Ausnahme ist und die Wahrheit draußen im Wasser liegt. Wer also bereits tauchen kann oder es lernen möchte, kann durch eine völlig neue Welt schweben. Die Freiheit hier ist nur durch den Vorrat an Luft begrenzt. Ansonsten steht das Entdeckermoment in einer exotischen Umgebung im Vordergrund, die einen von allen Gedanken an die Alltagsprobleme der Oberwelt entführt.
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